28.02.2019 17. Merseburger Kunststoffkolloquium

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Eliteförderung junger Wissenschaftler
(Promotions- und Habilitationsförderung)

Kunststoffinnovationen sind geprägt von der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit kreativer Nachwuchswissenschaftler, die mit Ideen und Erfindergeist neue Zielstellungen in der Wissenschaft und Forschung sowie beim Forschungs- und Technologietransfer auf dem Gebiet der Polymerwissenschaft und Kunststofftechnik konsequent verfolgen.

Entsprechend der fachlichen Ausrichtung des Merseburger Kunststoff-Kompetenzzentrums (KKZ Halle-Merseburg) hat die Stiftung den Zweck Projekte zur akademischen Bildung und Weiterbildung sowie die Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen zu fördern.

Aufgabe der Nachwuchsakademie ist die ideelle Förderung und materielle Unterstützung von Auszubildenden, Studierenden und Doktoranden sowie die Vergabe von Mitteln für die Eliteförderung junger Wissenschaftler.

Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Förderung junger Nachwuchswissenschaftler in ihrem Bestreben zur akademischen Qualifizierung, insbesondere durch Anfertigung einer Promotionsarbeit. Auch die Unterstützung bei der Anfertigung von Habilitationsarbeiten entspricht dem Charakter dieser Förderrichtlinie.

Die Akademie Mitteldeutsche Kunststoffinnovationen berät und unterstützt junge Nachwuchswissenschaftler durch Vermittlung einer fachlichen Betreuung für die Anfertigung einer Promotionsarbeit. Dabei ist eine externe Betreuung der Arbeit oder die direkte Betreuung durch Wissenschaftler der Akademie denkbar.

Entsprechend der Satzung der Akademie Mitteldeutsche Kunststoffinnovationen (Fassung vom 1.10.2007)  sind folgende materielle Unterstützungen auf Antrag möglich:

a)     Vergabe von Stipendien, insbesondere Promotionsstipendien 

b)     Gewährung einer einmaligen Zuwendung im Rahmen der Anfertigung einer Dissertation 

c)      Übernahme von Publikationskosten in Form eines Zuschusses in Höhe von maximal 250,- € pro Jahr 

d)     Pauschalisierter Zuschuss zu den Kosten für die Teilnahme an nationalen und internationalen Tagungen (Voraussetzung ist in der Regel der Nachweis von nicht bewilligten Förderanträgen bei öffentlichen Forschungsfördereinrichtungen (DFG, DAAD) bzw. privaten Einrichtungen, z. B. Stiftungen, Fördervereine u. ä.) 

e)     Qualifizierung von Beschäftigten aus der kunststofferzeugenden und -verarbeitenden Industrie mit Sitz oder Niederlassung in Mitteldeutschland (Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen), besonders in kleinen und mittleren Unternehmen entsprechend der Empfehlung 2003/361 EG der Kommission vom 6.5.2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie kleinen und mittleren Unternehmen im Rahmen von der Akademie veranstalteten Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen  

Folgende Antragsunterlagen müssen eingereicht werden: 

a)     Formloser Antrag des Nachwuchswissenschaftlers mit Kurzbeschreibung des Promotionsvorhabens und ggf. Befürwortung durch wissenschaftliche Betreuer 

b)     Curriculum Vitae und Nachweis wissenschaftlicher Leistungen (Kopie Diplomzeugnis, Master- bzw. Bachelorzeugnisse, Publikationsverzeichnis, Vortrags- und Posterlisten) 

c)      Bei Beantragung eines einmaligen Zuschusses ist neben den Angaben unter b) auch die Höhe der finanziellen Unterstützung zu benennen. 

d)     Bei Qualifizierungsmaßnahmen von Beschäftigten aus kleinen und mittleren Unternehmen ist ein formloser Antrag des Geschäftsführers (bzw. Leiters des Unternehmens) erforderlich  

Das Präsidium der Stiftung AMK gewährt nach Maßgabe dieser Richtlinie und auf der Grundlage der Satzung Zuwendungen für einzelne Vorhaben und Projekte.

Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Das Präsidium von AMK entscheidet auf Grund ihres pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Fördermittel.    

 

 

Fassung vom 31.3.2008