Stefan Meißner

Professor für Medien- und Kulturwissenschaften
Hochschule Merseburg 

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Profil

der Professur für Medien- und Kulturwissenschaften 

Der Schwerpunkt der Professur liegt in der Erkundung "Digitaler Kultur".  
Gleichwohl vermittelt die Professur grundlegende Kenntnisse der Medien- wie auch der Kulturwissenschaft. Die thematische Perspektive der Professur wird weder theoretisch eingeengt noch methodisch festgelegt, vielmehr wird eine Vielfalt an Beobachtungsmöglich-keiten gelehrt. Im Mittelpunkt steht dabei stets das empirische Phänomen, und dieses entscheidet darüber, mit welchen theoretischen wie auch methodischen Mitteln es erkundet werden kann.

Parallel dazu lässt sich eine Faszination für Systemtheorie, Diskursanalyse und Begriffsgeschichte nicht leugnen. Auch erscheint der ethnographische Zugang als äußerst produktiv, wenngleich eine Triangulation von qualitativen, quantitativen oder auch netzwerkanalytischen Verfahren für eine umfassende empirische Analyse anzustreben ist.

Im Kontrast zu einer Medien- und Kulturwissenschaft, die die Gesellschaft vollkommen außer acht lässt und maximal als Epiphänomen der Kultur oder der Medien zulässt, wird eine Ver-schränkung von soziologischen sowie medien- und kulturwissenschaftlichen Erkenntnissen vorgenommen.

Die Annahme besteht darin, dass  insbesondere Digitale Kultur ohne Einbezug von Gesellschaft nicht verstanden oder adäquat analysiert werden kann. Denn Digitale Kultur ist eben nicht ausschließlich ein neues mediales Apriori – beispielsweise im Kontrast zur "Gutenberg-Galaxis" –, sondern ein Geflecht aus neuen medialen Praktiken und dem gar nicht mehr so neuen Diskurs der Moderne.

Die Virulenz Digitaler Kultur scheint mit anderen Worten in einer paradoxen Gleichzeitigkeit der Verlängerung der Moderne einerseits  und der Gestaltung, Erfindung und Konstruktion vollkommen neuartiger und bislang unbekannter medialer Praktiken andererseits zu bestehen.

So bleibt Digitale Kultur einerseits weiterhin der Moderne verpflichtet, indem sie Beobachtungsweisen zweiter Ordnung ausbildet, Kontingenz als Eigenwert plausibilisiert und ein Bewusstsein der Relationalität allen Erkennens etabliert. Andererseits sind wir gegenwärtig mit der Gestaltung und Konstruktion bislang ungekannter medialer Praktiken konfrontiert, die sich in einer ungeahnten Geschwindigkeit in der Weltgesellschaft verbreiten und in die trivialsten, alltäglichsten Routinen und Handlungsgepflogenheiten diffundieren.

Einen ersten Einblick in die damit verbundene Haltung bietet meine Antrittsvorlesung.  

Nützliches

für Studierende meiner Lehrveranstaltungen an der Hochschule 

Mobirise

Wissenschaftliches Arbeiten

Im Leitfaden werden sämtliche formalen Fragen des wissenschaftlichen Arbeitens (Hausarbeiten, Referate, Essays, Abschlussarbeiten) inklusive Zitierweisen besprochen. 

Mobirise

Abschlussarbeit

Ich erkläre Ihnen, wie Sie eine Abschlussarbeit an der Professur schreiben und welche Themen Sie vorzugsweise bearbeiten können. Formale Kriterien für KMP bzw.
AMKW finden Sie in der Checkliste. 

Mobirise

Bewertungsschema

Das Bewertungsschema soll die Kriterien möglichst transparent machen. Es bezieht sich in erster Linie auf Abschlussarbeiten.


Beispiele für Leistungsnachweise

Ein Essay ist eine (relativ) freie Form des wissenschaftlichen Arbeitens. Dieser Beispielessay stammt aus einem Seminar zu "Digitaler Kultur"
im 2. Semester Kultur- und Medienpädagogik (BA).
Essay herunterladen...

Ein Essay ist eine (relativ) freie Form des wissenschaftlichen Arbeitens. Dieser Beispielessay stammt aus einem Seminar zu "Digitaler Kultur"
im 2. Semester Angewandte Medien- und Kulturwissenschaft (MA).
Essay herunterladen...

Ein ethnografischer Bericht fasst die Beobachtungen und die Gespräche im Feld sowie
die daran anschließenden Reflexionen zu einer "Kultur des Feldes" zusammen.
Ethnografischen Bericht herunterladen... 

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  Ablauf Abschlussarbeit

Wie kann ich meine Abschlussarbeit an der Professur schreiben?

  1. THEMENFINDUNG UND ERSTTERMIN
    Überlegen Sie sich ein mögliches Thema für Ihre Abschlussarbeit – schauen Sie sich dafür auch die Themen der Professur an. Zur Themenfindung sollten Sie für sich eine Mindmap oder Outline erstellen. Bitte überlegen Sie auch, wer Zweitgutachter sein könnte. Vereinbaren Sie sodann einen Sprechstundentermin mit mir. Am besten nutzen Sie dafür die Sprechstundentermine im HoMePortal. In der ersten Sprechstunde fixieren wir dann gemeinsam das Thema. 
  2. KOLLOQUIUM
    Nach der gemeinsamen Themenfestlegung stehen Sie auf meiner Absolventenliste und können am Kolloquium teilnehmen, das einmal im Semester an einem Tag stattfindet. Der Kolloquiumstermin für das Wintersemester 2018/19 ist der 14.11.2018. Für das Kolloquium erstellen Sie zunächst ein Exposé (1-2 Seiten als PDF) der Arbeit. Dieses schicken Sie mir via E-Mail bis spätestens eine Woche vor dem Präsentationstermin zu.
  3. ANMELDUNG
    Nach dem Präsentationstermin im Kolloquium melden Sie die Abschlussarbeit mit einem verbindlichen Titel an. Bitte beachten Sie auch die formalen Regelungen in der jeweiligen Studien- bzw. Prüfungsordnung. Im Sommersemester sollte die BA-Arbeit aus zeitlich-organisatorischen Gründen bis spätestens zum 20. Juni angemeldet werden, damit Sie innerhalb der Regelstudienzeit das Studium abschließen können. Aufgrund meiner Elternzeit im SoSe 2019 sollten Sie sich so anmelden, dass Sie im Januar 2019 abgeben, so dass wir die Verteidigungen im März 2019 absolvieren können. Das Anmeldeformular für Abschlussarbeiten finden Sie auf der Homepage unter Studieren/Organisation oder hier. Die formale Ablauf ist auch in der Checkliste zusammengefasst.
    Für die BA-Arbeit (ca. 30 Seiten) haben Sie eine Bearbeitungszeit von 8 Wochen. Für die MA-Arbeit (ca. 70 Seiten) eine Bearbeitungszeit von 12 Wochen. 
  4. BETREUUNG
    Spätestens nach dem Kolloquium sollten Sie eine Gliederung Ihrer Arbeit erstellen und diese mit mir besprechen. Auch sollten Sie mich ansprechen, wenn im Laufe der Bearbeitungszeit Fragen oder gar Probleme auftauchen. Sprechen Sie mich an oder schicken Sie eine E-Mail! Für inhaltliche Diskussionen sollten Sie einen Sprechstundentermin vereinbaren.
  5. ABGABE
    Die Arbeiten müssen gebunden und fristgerecht im Infopoint abgegeben werden. Bitte beachten Sie sämtliche Formalia, die im Begleitzettel (erhalten Sie im Infopoint) aufgelistet wurden. Hinsichtlich der Formalia des Wissenschaftlichen Arbeitens nutzen Sie auch meinen Leitfaden. Sollten darin Informationen fehlen oder Unklarheiten bestehen, teilen Sie mir dies mit damit ich es ein- und umarbeiten kann. 
  6. VERTEIDIGUNG
    Die Verteidigung der Arbeit dauert für Bachelor-Arbeiten 30 Minuten, für MA-Arbeiten 45 Minuten. In der ersten Hälfte der Zeit sollen Sie die Kernthesen und zentralen Ergebnisse Ihrer Arbeit mündlich zusammenfassen (gern auch mit Präsentation). Zudem sollen Sie auf die in den Gutachten formulierten Kritikpunkte eingehen und diese produktiv wenden. Um die Bestnote erreichen zu können, sollten im Rahmen dieser Präsentation auch neue, in der schriftlichen Fassung nicht besprochene Aspekte eingebracht werden. Die zweite Hälfte des Prüfungsgesprächs ist für Fragen der Gutachter vorgesehen.

Themen für Abschlussarbeiten

Prinzipiell sind Sie hinsichtlich der Themenwahl vollkommen frei. Die folgenden Themen dienen daher auch nur zur Orientierung hinsichtlich der Interessen der Professur.

  • DIGITALE KULTUR - Digitale Kultur kann auf ganz verschiedenen Weisen Thema eine Abschlussarbeit sein. Auf Bachelorniveau empfiehlt sich eine Konzentration auf ein empirisches Phänomen, wie beispielsweise: Quantified Self, Gamification, Selfie-Kultur, Algorithmisierung, Netzwerke, Cryptowährungen, Datenschutz, Apps, Big Data, Computerspiele etc pp. Diese empirischen Phänomene können entweder mithilfe ausgewählter Methoden selbst genauer erkundet und erforscht werden oder mithilfe einer Literaturstudie besser, d.h. umfassender und analytisch klarer beschrieben werden als bisher. Auf Masterniveau können zudem eher theoretische Aspekte in den – gern auch genealogisch informierten – Blick genommen werden.
  • MEDIEN- UND SOZIALTECHNIK - Das Ineinandergreifen, aber auch die Konkurrenz von Medien- und Sozialtechniken ist ein gegenwärtig nicht sehr prominentes Thema in der Medien- und Kulturwissenschaft wie auch in der Soziologie. Dennoch sind verschiedene gegenwärtige empirische Phänomen sehr gut als Medien- und/oder Sozialtechniken zu beschreiben (vgl. bspw. Nudging, Gamification). Im Zentrum würde dann ein Technikbegriff rücken, der nicht in Artefakten und BlackBoxes aufgeht, sondern der auch die Verfahren, Routinen und Handlungsgepflogenheiten mit umfasst. 
  • OPTIMIERUNG - Optimierung ist in aller Munde. Sowohl in verschiedenen Wissenschaften als auch im Alltag ist von Optimierung die Sprache: Man kann etwas verbessern und das ad infinitum. Im gegenwärtigen wissenschaftlichen Diskurs wird das einerseits positiv als Freiheit der Verbesserungsfähigkeit bewertet, andererseits finden sich auch kritische Stimmen, die eher den Optimierungszwang (in Ökonomie, Politik, Wissenschaft etc.) argwöhnisch betrachten. Ziel einer Abschlussarbeit könnten empirische Tiefenbohrungen sein, die jenseits dieser divergenten Bewertungsmöglichkeit den analytischen Gehalt der Rede von Optimierung herausarbeiten.
  • MEDIENPÄDAGOGIK IM DIGITALEN ZEITALTER - Medienpädagogik entstand disziplinär aus einer kritischen Haltung in Bezug auf die Massenmedien. Mithilfe medien-pädagogischer Projekte sollte die Medienkompetenz auf Rezipientenseite gestärkt werden, damit diese sich aktiv in den medialen Diskurs einbringen können. In der Gegenwart wird diese Prämisse durch verschiedene mediale Praktiken von Laien problematisiert, die weder der "Produzentenseite" angehören noch durch eine kritische Medienrezeption geprägt sind. Blogger, Youtube-Stars, Instagrammer, aber auch SEO-Spezialisten, SocialMedia-Manager u.v.a.m. eignen sich die Produktionsmittel in einer affirmativen Absicht an. In Frage steht damit die Rolle der Medienpädagogik im Digitalen Zeitalter. Abschlussarbeiten könnten diese Rolle in der Gegenwart problematisieren und an ausgewählten Beispielen beschreiben.
  • SEKUNDÄRE ORALITÄT IN DER GEGENWART – Forschungen zur primären Oralität (Ong, Havelock, Goody, Watt etc.) aus den 1960er Jahren konnten sehr präzise die Differenz zwischen oralen Kulturen und schriftbasierten Kulturen zeigen. Havelock konstatierte für seine Gegenwart auch die Existenz von Formen "sekundärer Oralität", also von oralen Kulturformen trotz der Verbreitung von Schrift, Buchdruck und Rundfunk. Abschlussarbeiten könnten mithilfe dieses Konzepts empirische Studien in Bezug auf die Gegenwart, v.a. mit Fokus auf Soziale Medien, Postdemokratie, Post-truth, "alternative facts", dem Erstarken politischer Bewegungen wie Front National, Pegida, AfD, aber auch zu den katalonischen Unabhängigkeitsbestrebung etc. anfertigen.
  • LEARNING ANALYTICS – In den letzten Jahren ist Learning Analytics vor allem im anglo-amerikanischen Raum zu einem aufstrebenden Forschungszweig geworden. Mich interessieren konkrete Case Studies, allgemeine methodische Einsichten, theoretische Überlegungen und kritische Einwürfe. Aus meiner Sicht werden große Datenmengen und singularisierte Bildungskonzepte in Zukunft zur Etablierung ganz neuer Lehr- und Lernerfahrungen kombiniert. Wir werden Bildung nicht mehr ohne Big Data denken können, aber müssen weiterhin vielfältige face-to-face Interaktionen in diesen neuen Lernumgebungen verankern. 
  • ANGEWANDTE MEDIENKONZEPTE Im Bereich Digitale Kultur und Medienpädagogik im Digitalen Zeitalter können als Abschlussarbeiten auch angewandte Medienkonzepte erarbeitet werden. Im Folgenden einige Beispiele zur Anregung: 
    _Workshop Calliope Minirechner für Medienpädagog*innen
    _Konzept von Wearables in (Secondhand-)Kleidung
    _Kritischer Leitfaden in Hinsicht auf digitale Bildungsangebote
    _Implikationen von Alexa/Echo
    _Social Hacking
    _Anwendung von Augmented Reality für die Lehre im Chemieunterricht an der HOME
    _Soziale Konsequenzen des vernetzten Fahrens
    _Konzept und Durchführung für Hackathon an der HOME
    _Konzept und Realisierung von Projekten auf Basis der blockchain-Technologie
    _VR-Konzepte und Pilotprojekte
    u.v.a.m. 

LEHRE

Verschiedene Module werden regelmäßig angeboten. Weitere Lehrveranstaltungen orientieren sich am Bedarf oder den aktuellen Forschungsaktivitäten.

FORSCHUNG

Meine derzeitigen Forschungsschwerpunkte sind Digitale Kultur, Kultursoziologie, Medientheorie, Organisationssoziologie sowie Design- und Techniktheorie.

Publikationen

Aktuelles

Meißner, Stefan (2017): Arbeit und Spiel –
mit Technik neu bestimmt
,
in: Jahrbuch Technikphilosophie, S. 19-31.

Meißner, Stefan (2017): Digitale Kultur. Ein analytisches Konzept für die Medienpädagogik im digitalen Zeitalter, in: MERZ – Zeitschrift für Medien und Erziehung, Nr. 6, S. 30-40. 

Dissertation Bauhaus-Uni Weimar

Meißner, Stefan (2017): Techniken des Sozialen. Praxeologische Analysen des Zusammenarbeitens in Unternehmen, Wiesbaden: SpringerVS.

2013 bis 2016

Meißner, Stefan (2016): Effects of Quantified Self beyond Self-optimization, in: Selke, Stefan (Hg.): Lifelogging. Interdisciplinary Approaches to Self-Tracking and Documentation of Life, Wiesbaden: SpringerVS, p. 235-248.

Meißner, Stefan (2016): Selbstoptimierung durch Quantified Self? Selbstvermessung als Möglichkeit von Selbststeigerung, Selbsteffektivierung und Selbstbegrenzung, in: Selke, Stefan (Hg.): Lifelogging. Interdisziplinäre Beiträge zur Selbstvermessung, Wiesbaden: SpringerVS, S. 217-236.

Meißner, Stefan (2016): Der vermessene Schlaf. Quantified Self und Wissenschafts­geschichte in der Spannung von Disziplinierung und Emanzipation, in: Duttweiler, Stefanie et al. (Hg.): Leben nach Zahlen. Self-Tracking als Optimierungsprojekt? Bielefeld: transcript, S. 325-346.

Herausgeber mit Dominik Schrage und Tilman Reitz: Back to the Fifties. Konsolidierte Kontingenz, Ästhetik & Kommunikation Nr. 168, Herbst 2015; darin eigener Aufsatz: Management, Arbeit, Kontingenz, S. 43-49.

Meißner, Stefan (2015): Ungeplante Selbstverhältnisse. Quantified Self als Phänomen jenseits von Steuerung und Planung, in: Koch, Matthias/Köhler, Christian/Othmer, Julius/Weich, Andreas (Hg.): Planlos! Zu den Grenzen der Planbarkeit. Schriftenreihe des Graduiertenkollegs „Automatismen“, Paderborn: Fink, S. 137-150.

Meißner, Stefan (2015): Die Medialität und Technizität internetbasierter Daten. Plädoyer für mehr Offenheit der Qualitativen Sozialforschung, in: Corsten, Michael/ Sander, Nadine/Schirmer, Dominique/Wenninger, Andreas (Hg.): Die qualitative Analyse internetbasierter Daten. Wiesbaden: SpringerVS, S. 33-50.

Meißner, Stefan (2014): Kulturtechnik und Techniken des Sozialen, in: Fischer, Joachim/Moebius, Stephan (Hg.): Kultursoziologie im 21. Jahrhundert, Wiesbaden: SpringerVS, S. 241-249.

2011 bis 2013

Meißner, Stefan (2013): Bernhard und Wittgenstein - Perfektion und Korrektur, in: Kritische Ausgabe. Zeitschrift für Germanistik und Literatur, 17. Jg./H.24,
S. 18-21.

Meißner, Stefan (2013): Immer wieder Neues. Neuheit als kognitiver Erwartungsstil in Arbeitssituationen, in: Ziemann, Andreas (Hg.): Offene Ordnung? Philosophie und Soziologie der Situation. Wiesbaden: Springer VS,
S. 209-228.

Meißner, Stefan (2013): (Post-)Wachstum steuern? Die Debatte der Postwachstumsgesellschaft aus systemtheoretischer Perspektive, in: Kolleg Postwachstumsgesellschaften, Workshop: Wachstumskritik und kapitalistische Wachstumszwänge, 30./31. Mai 2013, Jena, Online-Publikation verfügbar unter: http://www.kolleg-postwachstum.de/sozwgmedia/dokumente/Berichte/Wachstumszw%C3%A4nge+im+Kapitalismus/wz_meissner.pdf.

Meißner, Stefan (2012): Stil oder Leben?, in: Ausdruck und Gebrauch, Heft 10, S. 23-45.

Meißner, Stefan (2012): Arbeit und Spiel, in: Trajectoires, Jg.6/2012, online verfügbar unter: http://trajectoires.revues.org/915

Meißner, Stefan (2011): Rezension zu: Karafillidis, Athanasios (2010): Soziale Formen. Fortführung eines soziologischen Programms, in: Sociologia Internationalis 1, 2010, S. 152-155.

2008-2009

Meißner, Stefan (2009): Kann Architektur leben? Die Architektur der Gesellschaft aus Sicht der Diskursanalyse Michel Foucaults, in: Fischer, Joachim (Hg.), Die Architektur der Gesellschaft. Theorien für die Architektursoziologie, Bielefeld: transcript, S. 223-252.

Meißner, Stefan (2009): Social Software in Unternehmen. Ein Erfahrungsbericht, in: Meißner, Klaus/Engelien, Martin (Hg.), Virtuelle Organisation und Neue Medien 2009. Workshop GeNeMe 2009 Gemeinschaften in Neuen Medien, Dresden: TUDpress, S. 295-305.

Steinberg, Swen/Meißner, Stefan/Trepsdorf, Daniel (Hg.)(2009): Vergessenes Erinnern. Medien von Erinnerungskultur und kollektivem Gedächtnis (IMPULSE. Studien zu Politik, Geschichte und Gesellschaft 1), Berlin: Wissenschaftlicher Verlag Berlin.

Meißner, Stefan (2008): Rezension zu Esposito, Elena (2007): Die Fiktion der wahrscheinlichen Realität, in: fastforeword 1-08, S. 32-34.

Meißner, Stefan (2008): Personalisierter Massenkonsum und das Internet, in: Friederici, Markus und Schrage, Dominik (Hg.): Zwischen Methodenpluralismus und Datenhandel. Zur Soziologie der Marktforschung, Wiesbaden: VS-Verlag für Sozialwissenschaften, S. 143-166.

Meißner, Stefan (2008): Architektur-Diskurs-Interpretation, in: Wolkenkuckucksheim. Internationale Zeitschrift für Theorie und Wissenschaft der Architektur, Heft 2/2007, Theorie des Interpretierens von Architektur, Online-Zeitschrift, verfügbar unter: http://www.cloud-cuckoo.net/journal1996-2013
/inhalt/de/heft/ausgaben/207/Meissner/meissner.php


Meißner, Stefan (2008): Soziale Netzwerke im Unternehmen. Einführung eines Intranets 2.0 am Beispiel von Konsum Dresden eG, in: M. Bentele, N. Gronau, R. Hochreiter, P. Schütt, M. Weber (Hg.): Erhöhen Sie Ihren BQ! Kongressband zur KnowTech 2008, S. 127-132.


2005 bis 2007

Meißner, Stefan (2007): Wahrheit oder Plausibilität? Mögliche Konsequenzen in der Wissenschaft, in: Ronald Langner, Timo Luks, Anette Schlimm, Gregor Straube, Dirk Thomaschke (Hg.): Ordnungen des Denkens. Debatten um Wissenschaftstheorie und Erkenntniskritik, Berlin: LIT-Verlag, S. 87-96.

Meißner, Stefan (2006): Die Stadt als Bühne, in: sinn-haft, Nr. 20, City Contest. Neuformulierungen des urbanen Raums, S. 66-75.

Meißner, Stefan zus. m. Gebhard, Gunther und Schröter, Steffen (2006): Kritik der Gesellschaft. Anschlüsse bei Luhmann und Foucault, in: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 35, H. 4, S. 269-285.

Meißner, Stefan (2005): Zivilgesellschaftsdiskurs und Bürgertumsdebatte. (Re-)Konstruktion eines Beziehungsgeflechts, in: vorgänge. Zeitschrift für Bürgerrechte und Gesellschaftspolitik, Jg. 44, H. 2, S. 45-52.

Aktuelle Forschungsprojekte

Meine gegenwärtige Forschung umfasst verschiedene Projekte im Bereich Digitale Kultur.
Die Projekte haben unterschiedliche Laufzeiten und Arbeitsstände.

90%

Komplexlabor Digitale Kultur (01/2018 - 12/2022)

1. Kontinuierlicher Wissensaufbau und Erhalt der Expertise durch das Testen und Experimentieren in den verschiedenen Feldern digitaler Kultur.

2. Vernetzung von Personen, Vereinen, öffentlichen Institutionen und Unternehmen hinsichtlich der Relevanz von digitaler Kultur in ihrer Lebenswelt.

3. Sensibilisierung hinsichtlich der zentralen Fragen digitaler Kultur

4. Unterstützung – in Form von konkreten Projekten, Workshops, und Infomaterialien – beim Einüben in digitale Kultur. 

Calli@HoMe
(10/2017 - 12/2018)

Das Projekt soll ein Weiterbildungs- und Workshop-konzept für Schulen entwickeln. Durch Workshops sollen diese spielerisch vom Nutzen und Sinn des Erwerbs von einfachen Programmier-kompetenzen schon bei Kindern ab der 3. Klasse überzeugt werden. So sollen sie auch im basalen Umgang mit den Mini-computern fit gemacht werden.
Das Weiterbildungs-angebot soll langfristig an der Hochschule etabliert werden und als fester Bestandteil auch der weiteren Vernetzung mit Schulen (aus der Region) dienen. 

Makerspace
(10/2017 – 09/2018)

Das Projekt will die an der HoMe vorhandenen
3D-Drucker und Möglichkeiten des Rapid Prototyping für Studierende des FB SMK erfahrbar und erlebbar machen. Darauf aufbauend soll ein Konzept für eine Weiterbildungsmaßnahme für Lehrer*innen didaktisch aufbereitet werden und in einem ersten Workshop getestet werden.
Damit sollen die technischen Ressourcen der Hochschule für kreative Anwendungen geöffnet werden.

Visuelle Kommunikation
(01/2018-10/2018)


Das Projekt integriert den Bereich VR/AR in die Lehre der Medienpädagogik. Mithilfe von VR-Brillen sollen die theoretischen Konzepte von Immersion, VR und AR greifbarer, erlebbarer und spürbarer gemacht werden. Das Projekt versteht sich zugleich als Testballon für konkrete VR/AR-Anwendungen in der Lehre und transferorientierten Forschung.
Hierfür gibt es im Oktober 2018 einen halbtägigen Workshop für KMP-Studierende mit Maksim Bronsky vom "Komplexlabor Digitale Kultur". 

Ernsthaft Spielen
(10/2018-09/2019)


Die Beschäftigung mit Gaming/Spielen, insbesondere digitalen Spielen, ist für Medienpädagog*innen zentral, da sie ängstlichen Eltern oder verständnislosen Lehrer*innen erklären müssen, wann Spiele sinnvoll sind und an welchen Punkten diese Begeisterung in eine als pathologisch zu bezeichnende Sucht umschlägt. Wir wollen in diesem Projekt die Begeisterung für digitale Spiele zum Ausgangspunkt nehmen, aber in erster Linie auf ernsthafte Spiele (serious games) fokussieren, um einen Werkzeugkoffer zum spielerischen Experimentieren und Forschen anzuschaffen. Dieser soll sowohl in der Lehre (v.a. BA KMP) als auch in Schulprojekten des FB SMK eingesetzt werden. 

Forschungs- und Erfahrungsnetzwerk
Digitale Kultur
(10/2018-09/2019)

Das Projekt „Forschungs- und Erfahrungsnetzwerk Digitale Kultur“ soll einen Forschungsverbundantrag mit schon bestehenden und neuen Partnern erarbeiten, um sowohl das im Aufbau befindliche „Komplexlabor Digitale Kultur“ wissenschaftlich zu unterfüttern als auch den künftigen Forschungsschwerpunkt der Hochschule Merseburg im Bereich „Digitalisierte Welten“ zu adressieren.

Archivierte Forschungen und Projekte

Rechtspopulismus und Digitale Kultur 

Die Aktionstage Netzpolitik fanden in Merseburg am 7.6.2018 unter dem Motto: "Rechtspopulismus und Digitale Kultur" statt. Neben zwei thematischen Vorträgen am Vormittag, fanden am Nachmittag verschiedene Workshops (bspw. zu Calliope Mini-Computern, Maker-Kultur, Identitäre Bewegung, Code Literacy u.v.m.) statt. Gerahmt wurden die Diskussionen zum Thema mit verschiedenen künstlerischen Interventionen.

Organisiert wurde der lokale Aktionstag durch das Komplexlabor Digitale Kultur der Hochschule Merseburg.

Gestalterische Interventionen auf dem Campus der Hochschule Merseburg. 

Konzipiert im Rahmen des Seminars "Visuelle Kommunikation und Designforschung" im WiSe 17/18 des Masterstudiengangs Angewandte Medien- und Kulturwissenschaften (AMKW) und realisiert im SoSe 18 mit Unterstützung des FB SMK.

Postanschrift

Hochschule Merseburg
FB Soziale Arbeit.Medien.Kultur
Prof. Dr. Stefan Meißner
Eberhard-Leibnitz-Str. 2
06217 Merseburg

Büro

Hauptgebäude F/4/20

Kontakt

E-Mail: stefan.meissner@
hs-merseburg.de 
Tel.: +49(0)3461/46 2220
Fax: +49(0)3461/46 2205


Sprechstunde

Wenn möglich über das
HoMe-Portal anmelden.