der genieteten Austauschbauarten
Wagentyp  Lade-
masse
in t
Ladelänge 
in mm
LüP 
ohne / mit
Bremserhaus 
in mm
Eigenmasse
ohne / mit
Bremserhaus
in t
erstes Baujahr
ohne / mit
Bremserhaus
gebaute
Stückzahl
Gattung
Gattungsbezirk
offener Mittelbordwagen
15
6720
8100 / 8800
9,4 / 10,0
1928
26
O
Halle
offener Hochbordwagen
20
7720
9100 / 9800
10,4 / 11,0
1924 / 1926
~19600
Om
Königsberg
gedeckter Güterwagen
15
7720
9100 / 9800
11,4 / 12,3
1927
~8300
G, Gr
Kassel
großräumiger gedeckter Güterwagen
15
10720
12100 / 12800
13,3 / 13,8
1927
3845
G, Gr
Dresden
Kleinviehverschlagwagen
15
7750
9100 / 9800
11,2 / 12,0 
1927
327
V
Altona
ab 1937: Hamburg
Rungenwagen
15
10720
12100 / 12800
10,5 / 11,5
1926
~1000
R
Stuttgart
Langholztransportwagen 
mit Drehschemel
15
8150
9450 / 10180
10,0 / 10,8
1926
~9000
H
Regensburg
Klappdeckelwagen
15
6970
8100 / 8800
11,0 / 11,6
1927 / 1926
<1000
K
Elberfeld
ab 1930: Wuppertal
zweiachsiger Schienenwagen
20
12988
14400 / ----
11,8 / ----
1928
160
Sm
Augsburg
vierachsiger Schienenwagen
40
18086
---- / 20100
---- / 23,0
1928
<300
SSl
Köln

offener Mittelbordwagen
Gattungsbezirk Halle
Ladegewicht 15 t
In der zweiten Häfte der 20er Jahre bestand offensichtlich kein großer Bedarf mehr an neuen offenen 15 t-Wagen, die Entwicklung tendierte inzwischen eindeutig zu größeren Fahrzeugen. Es wurde nur eine kleine Serie dieser Wagen mit einer Bordwandhöhe von 1 m gebaut, die sich optisch von ihren wesentlich weiter verbreiteten Vorgängern der Verbandsbauart durch eine andere Anordnung der Querstreben an den Seitenwänden unterscheiden.

offener Hochbordwagen
Gattungsbezirk Königsberg
Ladegewicht 20 t
Diese in großen Stückzahlen gebauten 20-Tonner waren die offenen Standardwagen der frühen 30er Jahre. Ein hervorstechendes optisches Erkennungsmerkmal sind die seitlichen Tragwerke unter den Ladetüren. Die Bordwandhöhe beträgt 1550 mm und die freien Stirnwände sind abklappbar.

Großräumiger Gedeckter Güterwagen
Gattungsbezirk Dresden
Ladegewicht 15 t
Diese Fahrzeuge unterscheiden sich optisch von ihren Vorgängern nach Verbandsbauart durch die Querstreben an den Seitenwänden und ein Sprengwerk unter dem Fahrzeugboden. Es sind mehrere technische Varianten gebaut worden, die aber im Erscheinungsbild gleich sind. Die Schiebetüren sind quadratisch mit 2 m lichter Weite.

Gedeckter Güterwagen
Gattungsbezirk Kassel
Ladegewicht 15 t
Dieser wohl typischste aller Reichsbahn-Güterwagen besitzt zwei auffallende optische Veränderungen gegenüber seinem Vorgänger nach Verbandsbauart. Zum Ersten ist es das stärker gewölbte Dach, das eine bessere Ausnutzung des Lichtraumprofils ermöglicht wie schon zuvor immer bei den großräumigen gedeckten Güterwagen des Gattungsbezirkes Dresden. Zum Zweiten ist es das Bremserhaus, welches auf dem Fahrzeugrahmen aufsitzt und nicht mehr hochgestellt ist. Für den Einsatz gelten die gleichen Bestimmungen wie bei den entsprechenden Verbandsbauarten der Gattungsbezirke München und Kassel.

Kleinviehverschlagwagen
Gattungsbezirk Altona
Ladegewicht 15 t
Basierend auf der Konstruktion des gedeckten Güterwagens der Austauschbauart, von dem das Fahrgestell vollständig und das Gerippe des Wagenkastens fast unverändert übernommen wurde, ist auch ein Kleinviehverschlagwagen gebaut worden. Zur Vergrößerung der nutzbaren Ladefläche ist lediglich ein Zwischenboden eingezogen worden. 
Fahrzeuge mit dem Gattungszeichen Vp dürfen auch zum Transport von Obst und Gemüse verwendet werden.

Klappdeckelwagen
Gattungsbezirk Elberfeld
Ladegewicht 15 t
Dieses Fahrzeug unterscheidet sich optisch ganz erheblich von seinen Vorgängern. Trotz der um 1,5 m vergrößerten Fahrzeuglänge beträgt aber das Ladegewicht ebenfalls nur 15 t. Auch die Einsatzgrundsätze sind identisch.

Rungenwagen
Gattungsbezirk Stuttgart
Ladegewicht 15 t
Dieses Fahrzeug besitzt eine etwas höhere Bordwand und ein anderes Sprengwerk als sein Vorbild der Verbandsbauart.

vierachsiger Schienenwagen
Gattungsbezirk Köln
Ladegewicht 40 t
Dieses Fahrzeug hat die größte Länge eines bis dahin in Großserie gebauten deutschen Güterwagens. Gleichzeitig hat er mit 40 t das größte Ladegewicht eines Schienenwagens. Er wurde wie sein Vorgänger nach Verbandsbauart nur mit Bremserhaus gebaut, unterscheidet sich aber von ihm durch den auffälligen Fischbauchträger.


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Homepage © Thomas Noßke 1999, 2000 www.epoche2.de Epoche II Fahrzeuge der DRG Güterwagen Ende